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You are here: Home Archive 1993 The Gold Coast, Australia: Spatial model of its development and the impact of the cycle of foreign investment in property during the late 1980's

Article details

The Gold Coast, Australia: Spatial model of its development and the impact of the cycle of foreign investment in property during the late 1980's

DOI: 10.3112/erdkunde.1993.01.04
Year: 1993
Vol: 47
Issue: 1
Pages: 40-51
Zusammenfassung:

Die Gold Coast an der Nordost-Küste Australiens hat vier Phasen der Entwicklung erlebt: In der ersten Phase zwischen 1842 und 1889 war sie zentraler Ort für die unmittelbare Umgebung, in der zweiten Phase (1889-1957) diente sie als jahreszeitlicher Ferienort für Südost-Queensland, in der dritten (1957-1985) entwickelte sie sich zum Fremdenverkehrsziel und Standort von Immobilieninvestitionen für Australien, und in der gegenwärtigen vierten Phase (seit 1985) ist sie zugleich Urlaubsort und Investitionsstandort für den westlichen pazifischen Raum. Der vorliegende Beitrag befaßt sich vor allem mit den ausländischen Kapitalimpulsen, die die Entwicklung der Gold Coast seit 1985 gesteuert haben. Der wirtschaftliche Wohlstand in den kapitalistischen Ländern des westlichen Pazifik wurde seit 1985 von einer wachsenden Kapitalausfuhr begleitet. Ein Teil davon strömte nach Australien, wobei der Immobilienmarkt der Gold Coast ein bevorzugtes Ziel der Kapitalströme war, die dort zwischen 1987 und 1989 einen Boom auslösten. Die erste Phase des Booms wurde von Käufern aus Neuseeland beherrscht, im weiteren Verlauf übernahmen jedoch die Investoren aus Japan und den südostasiatischen Staaten die Hauptrolle. Die Verteilung der von den Japanern gekauften Immobilien zeigt die stärkste Konzentration an den zentralen und landschaftlich bevorzugten Standorten der Gold Coast, während die Immobilien der Neuseeländer eine größere räumliche Streuung aufweisen. Für die starke Standortkonzentration der japanischen Investitionen ist neben den sprachlich-kulturellen Barrieren vor allem der hohe Anteil von Großinvestoren verantwortlich, die in Surfers Paradise, dem Zentrum der Gold Coast, internationale Hotels, Bürohäuser und Freizeitanlagen gekauft bzw. errichtet haben. Obwohl sich seit 1990 der Zustrom ausländischen Kapitals verringert hat, hat sich die Gold Coast inzwischen von einem rein australischen Urlaubsziel zu einem internationalen Touristenzentrum entwickelt.

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