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You are here: Home Archive 1993 Mexico City's urban heat island revisited

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Mexico City's urban heat island revisited

DOI: 10.3112/erdkunde.1993.03.03
Year: 1993
Vol: 47
Issue: 3
Pages: 185-195
Zusammenfassung:

Die Arbeit gibt eine Darstellung der klimatologischen Grundzüge der Wärmeinsel von Mexico City, indem sie die mittleren monatlichen Maximum- und Minimum- Temperaturen ausgewählter Paare von städtischen und ländlichen bzw. suburbanen Beobachtungsstationen über den Zeitraum des städtischen Wachstums von 1896 bis 1980 miteinander vergleicht. Während sich in dieser Zeit das Stadtgebiet um das 62fache vergrößerte, hat sich die Intensität der mittleren monatlichen Wärmeinsel von etwa 2 °C auf 8 °C erhöht. Im Jahre 1933 lag der Maximalwert der mittleren monatlichen Differenzen der Minimum-Temperatur zwischen Stadt und Land bei etwa 6 °C. Die räumliche Analyse auf der Basis einer beschränkten Zahl von Klimastationen, die während der dreißiger Jahre eingerichtet worden waren, führt zu der Annahme, daß sich die Warmluft in einem täglichen Zyklus über die Stadt bewegte. Obwohl das gegenwärtige Netzwerk von Beobachtungsstationen keine detaillierte Beschreibung des Temperaturfeldes erlaubt, ist zu beobachten, daß die Position der Spitzenwerte der Wärmeinsel bei Tagesanbruch nicht generell mit der Lage während des Auftretens der Maximum-Temperaturen am Nachmittag übereinstimmt. Diese Diskrepanz kann durch die verschiedenen Ursachen erklärt werden, welche die Temperaturdifferenz zwischen Stadt und Land hervorrufen: Die wichtigsten Faktoren in der Nacht sind wahrscheinlich die Canyon-Geometrie und die thermische Trägheit, während sich am Tage dem langwelligen Strahlungsaustausch (mit stationärer Lage) ein turbulenter Wärmefluß (im Zeitablauf nicht stationär) hinzugesellt, der durch die sonnenbedingte (und anthropogene) Aufheizung der städtischen Oberflächen verursacht wird. Die beobachteten zeitlichen und räumlichen Wechsel der Warmluft können zu 'irrtümlichen Schlußfolgerungen führen (z. B. hinsichtlich des Vorkommens einer Kälteinsel während des Tages), wenn lediglich ein einzelnes Paar von städtischen und ländlichen Klimastationen herangezogen wird, um den täglichen und saisonalen Zyklus der städtischen Wärmeinsel zu beschreiben.

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