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Film geography: A new subfield
With this paper, we use the film The Day After Tomorrow to explore four future trajectories of film geography research. The first, geopolitics, examines how film images and narratives constitute shifting eddies within a larger geopolitical imaginary. The second, cultural politics, positions film as an arena in which social-spatial meaning is defined, contested and negotiated. The third, globalization, situates film under the rubric "cultural industry". As a cultural industry, film is engaged in the "spaces of flows", in that cultural meaning has been commodified for global consumption. The fourth trajectory of film geography research, science, representation and mimesis, examines the role of film in terms of the "crisis of representation", realism, ideology and power.
Anhand des Films The Day After Tomorrow versuchen die Autoren zukünftige Betätigungsfelder einer Filmgeographie zu entwickeln und darzustellen. Als erstes Feld werden geopolitische Implikationen aufgezeigt, die durch filmisch kommunizierte Bilder und deren zugehörige Erzählungen zu einer größeren und übergeordneten Vorstellungswelt führen. Das zweite Betätigungsfeld liegt im Bereich kultureller Praktiken, die dem Medium Film eine zentrale Funktion in der Konstruktion sozialräumlicher Bedeutung zuweist, indem diese definiert, in Frage gestellt und immer wieder neu verhandelt werden. Der dritte Strang filmgeographischer Betätigung liegt in der Betrachtung von der Globalisierung bestimmter Kulturindustrien und deren raumkonstituierenden Kommunikationsströmen, die kulturelle Zuschreibungen angleichen und weltweit konsumerabel machen. Als Abschluss gilt die Aufmerksamkeit der Rolle filmischer Darstellung und Konzeptionalisierung im Hinblick auf die "Krise der Repräsentation" unter den Aspekten Realismus, Ideologie und Macht.
